→ZUR NEUEN HOMEPAGE DES ERIC-KANDEL-GYMNASIUMS AHRENSBURG
°
EKG: Führend in den Fremdsprachen PDF Drucken
Geschrieben von: Helen Hanisch (ML)   
Preisverleihung.geaendert

In der Zeit vom 16.-19.09.2015 fand das Sprachenturnier des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Hattingen statt. Dieses ist das Bundesfinale des Wettbewerbs, für das sich Anfang des Jahres die insgesamt 75 Landessieger mit einer Fremdsprache ihrer Wahl (Englisch) qualifizierten. Das Sprachenturnier ist der Höhepunkt des SOLO 8/9. Die besten Teilnehmer dieser Wettbewerbssparte aus allen Bundesländern kamen zusammen und verlebten vier fremdsprachig ereignisreiche und spannende Tage. Nebenbei wurden Freundschaften geknüpft - denn wann kommen schon einmal so viele Sprachenfans zusammen?




Bereits vor den Sommerferien erreichte mich die erste Aufgabe, die vorzubereiten war. Dabei handelte es sich um einen Text in der für das Sprachenturnier zu wählenden zweiten Sprache, den man lesen sollte, um in Hattingen mit den Juroren darüber zu sprechen. Diese zweite Sprache war in meinem Fall Latein.
Nachdem ich die Lektüre übersetzt hatte, erhielt ich Hilfe bei der Interpretation von Herrn Müller. Gut vorbereitet ging es also morgens am Mittwoch, den 16.09. mit dem Zug nach Hattingen, wo drei anstrengende, aber zugleich spannende Tage mit interessanten Aufgaben auf mich warteten.
Ein Shuttleservice brachte die Teilnehmer zum Tagungszentrum, welches unsere Unterkunft für die nächsten Tage war.
Dort begann der Wettbewerb mit einer Begrüßung von den Juroren und Veranstaltern.Uns wurden die Aufgaben vorgestellt sowie im Anschluss an die Veranstaltung ein Theater-Workshop angeboten, der als Vorbereitung für die Theater-Aufführung in Gruppen diente. Diese war eine der Aufgaben und wurde am Donnerstag und Freitag zwischen anderen Aktivitäten von uns vorbereitet.
Später folgte eine Einführung in eine uns allen unbekannte Sprache, zu der wir am Donnerstag eine Aufgabe bearbeiten mussten: Es war Nordfriesisch! Wer jetzt (wie ich anfangs) denkt, als Nordlicht hätte man da einen Vorteil gegenüber den anderen Teilnehmern, liegt leider falsch. Keiner von uns hätte gedacht, dass diese Sprache so unverständlich sein könnte.Theater.geaendert
Der nächste Tag begann mit dem Besuch einer von drei Locations, über die später eine Präsentation in der ersten Wettbewerbssprache gehalten werden musste. Ich fuhr mit einigen anderen zum Starlight Express Theater in Bochum, wo uns eine zweistündige Führung erwartete.
Nach den Präsentationen am Nachmittag stand wieder einmal Nordfriesisch auf dem Plan. Uns wurde eine Geschichte in dieser Sprache vorgelesen, von der wir alle (auch die Juroren) recht wenig verstanden. Nun gingen wir sehr verunsichert in die Aufgabe, da wir befürchteten, aufgrund der Verständnisprobleme kläglich zu scheitern. Glücklicherweise stellten wir jedoch fest, dass wir einen Brief in der ersten Sprache über unsere Auffassung des nordfriesischen Vortrags schreiben sollten – ein erleichtertes Seufzen ging daraufhin durch den Saal.
Am Freitagmorgen waren die Literaturgespräche an der Reihe. Dort war zuerst ein kleiner Ausschnitt aus der bereits erarbeiteten Lektüre zu übersetzen, anschließend folgte ein Gespräch über den Inhalt.
Bis zum Nachmittag wurde noch am Theaterstück gefeilt, welches wir in kleinen Gruppen selbst entwickelt hatten. Die Besonderheit daran war, dass jeder ausschließlich in seiner ersten Wettbewerbssprache sprechen durfte – so entstanden Theaterstücke, die gleichzeitig lateinische, altgriechische, spanische, französische und englische Dialoge enthielten.
Vor der Abreise am Samstagvormittag durfte die Preisverleihung natürlich nicht fehlen. Die Moderation der Veranstalter wurde unterstützt durch Musik von einer Schülerband, die extra für diesen Auftritt angereist war. Neben Teilnehmerurkunden wurden das begehrte Treppchen mit zwölf Teilnehmern besetzt. Als mein Name unter denen der acht anderen Drittplatzierten fiel, waren sowohl Freude als auch Überraschung riesig ! Ich erhielt eine weitere Urkunde, einen Geldpreis sowie eine Einladung zu einem ISLI-Seminar (International Student Leadership Institute).
Für mich hat sich die Teilnahme am Wettbewerb auf jeden Fall gelohnt und war eine spannende Erfahrung, die ich nicht vergessen werde!
 
Für alle, die in Helens Fußstapfen treten wollen, finden sich HIER weitere Informationen.
 
Teilnehmer.geaendert
Herzlichen Glückwunsch, Helen Hanisch für einen hervorragenden dritten Platz im Bundesfinale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Hattingen!