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Besuch der Gedenkstätte Buchenwald PDF Drucken
Geschrieben von: ML   
Buchenwald-2016-01 20 Schülerinnen des Geschichtsprofils Q1e und weitere Interessierte der Q1ab des Eric-Kandel-Gymnasiums besuchten vom 19. bis 22. Mai 2016 zusammen mit den Geschichtslehrern Dedo Müller und Michael Kuhn sowie einem Referenten die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar.

Die Studienfahrt stand im Zusammenhang mit dem Halbjahresthema des Geschichtsunterrichts „Herausforderung Demokratie und das Scheitern in der Zeit des Nationalsozialismus". Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Verfolgung und Vernichtung. Dabei konnten die im Unterrich bereits teilweise erarbeiteten Inhalte besonders anschaulich vertieft werden.
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In Buchenwald ließ sich die Gruppe vom dortigen Museumspädagogen Ronald Hirte, der geduldig auf jede Frage einging und sie sehr anschaulich beantwortete, mehrmals über das Gelände führen. Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an einer Ausgrabung, bei der die Schülerinnen und Schüler Gegenstände des Lageralltags, wie zum Beispiel Kämme, eine Münze, aber auch Teile eines hebräischen Buches fanden.


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Die Ahrensburger informierten sich auch über das dortige sowjetische Lager für Kriegsgefangen (Speziallager 2). In diesem waren nach dem Krieg nicht nur SS-Täter, sondern auch Gegner des kommunistischen Regimes eingesperrt.
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Den Ausklang bot ein Besuch des DDR-Mahnmals in Buchenwald von 1958. Der imposante Bau und der schöne Blick in die Landschaft des Thüringer Beckens beeindruckte die Teilnehmer. Da auch das Wetter mitspielte, war der Besuch des Glockenturmes ein Highlight des Aufenthalts. Der Glockenturm ist normalerweise für Besucher gesperrt und wird nur zu besonderen Anlässen für wichtige Besuchergruppen geöffnet.
Das Konzentrationslager Buchenwald war 1937 errichtet worden und bestand bis zur Befreiung am 11. April 1945. Dreizehn Jahre später eröffnete die DDR-Regierung eine Mahn- und Gedenkstätte, die sich zum Ziel gesetzt hat, insbesondere junge Leute über die Ausmaße und die Folgen der Nationalsozialistischen Verfolgung am Originalplatz zu informieren. Bereits seit 2012 führt das Gymnasium Am Heimgarten regelmäßig mehrtägige Fahrten zur Gedenkstätte für Schüler der Q1 durch. Buchenwald-2016-420


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